
Wenn es am Wasser ernst wird, zählt jede Sekunde. Um die Einsatzteams noch besser zu unterstützen, haben sich Ende Januar über 40 Wasserwachtler aus ganz Niederbayern und der Oberpfalz in Zwiesel getroffen. Das Ziel: Den Fachbereich „Technische Suche und Ortung“ (TSO) gemeinsam auf das nächste Level zu heben.

Beitrag: Wasserwacht Bezirksverband NB/OP, Redaktion: Simone Zenner
Zwiesel. Was ist die TSO eigentlich?Die TSO fungiert als das „technische Auge“ der Einsatzleitung. Sie nutzt modernste Technik, um Vermisste schneller zu finden und das Risiko für die eingesetzten Rettungstaucher so gering wie möglich zu halten.
Dabei stützt sich die Wasserwacht auf vier starke Säulen:
Praxis pur in Zwiesel
Nach dem fachlichen Austausch am Vormittag ging es direkt an die lokalen Gewässer. Unter der Organisation von Thomas Gierl (Kreis-Wasserwacht Rottal-Inn / OG Arnstorf) und Simon Hermannseder (Bezirksverband) wurden die Systeme unter realen Bedingungen getestet. Das Hauptaugenmerk lag darauf, wie High-Tech und Mensch ineinandergreifen, um eine lückenlose Suchkette zu bilden.
Ausblick 2026: Experten für schnellere Hilfe
Die Wasserwacht Niederbayern/Oberpfalz blickt bereits nach vorne. Für das Jahr 2026 ist eine weitere Intensivierung der Fortbildungen geplant. Ein wichtiger strategischer Schritt wird die Einführung des „Fachberaters TSO“ sein. Diese Spezialisten werden den Einsatzleitern der Wasserrettung vor Ort beratend zur Seite stehen, um technische Ressourcen noch gezielter einzusetzen.
Modern & Innovativ: Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Thomas Gierl, Simon Hermannseder und zwei weiteren Leitern aus der Oberpfalz stellt sicher, dass die Wasserrettung in der Region auf dem neuesten Stand der Technik bleibt.