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Häufige Fragen - FAQHäufige Fragen - FAQ

von Schülern beantwortet

Ich pflege gerne!

Was bedeutet Pflege für uns?

Im engen Kontakt mit Menschen zu sein. Es ist uns wichtig den Menschen zu achten und Respekt entgegenzubringen. Wir haben Freude, hilfe- und pflegebedürftige Menschen in sämtlichen Lebenslagen zu unterstützen. Dabei ist für uns, ein ständiger Austausch und Kooperation mit den verschiedensten Berufsgruppen, wie Ärzten, Therapeuten, Rettungsdienst, Hauswirtschaft von großer Bedeutung. Wir wollen unsere Kompetenzen stetig weiterentwickeln und das Wissen in die Praxis umsetzen.

Pflege ist für uns: 

  • sinnstiftend
  • innovativ
  • abwechslungsreich und vielfältig
  • wissenschaftlich orientiert
  • ein Beruf mit Zukunft

Allgemeine Fragen - Zur Schule

  • Was bieten wir Dir?

    30 Jahre Ausbildungserfahrung – über 900 Absolventen seit dem 01.10.1989 
    eine lernfördernde Umgebung
    eine modern ausgestattete Schule 
    ein engagiertes und kompetentes Lehrerkollegium 
    zwei Übungsräume für die Vertiefung fachpraktischer Themen

  • Was macht uns aus?

    Wir legen einen besonderen Wert auf die Vermittlung einer ganzheitlichen Pflege. Dabei motivieren, begleiten und unterstützen wir Schülerinnen und Schüler individuell auf deren Weg zu einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Unser schulinternes Curriculum fußt auf dem Lehrplan des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus und ist von uns in aktuellen und praxisorientierten Lernsituationen entwickelt worden. Mit Methoden der Erwachsenbildung fördern wir die fachliche, soziale, personale Kompetenz sowie die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenverantwortlichen Lernen. Dabei wollen wir das berufliche Selbstverständnis unserer Schülerinnen und Schüler anbahnen.

    Eine unserer Stärken basiert auf der engen Kommunikation zwischen unseren haupt- und nebenberuflichen Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachgebieten. So können wir unseren Schülern eine qualitativ hochwertige Ausbildung bieten.

  • Was macht diese Schule besonders?

    Ab dem 1. Januar 2020 tritt das Pflegeberufegesetz in Kraft. Bundesweit richten damit alle Berufsfachschulen des Gesundheitswesens die Pflegeausbildung generalistisch aus. Seit dem Schuljahr 2011/2012 beteiligen wir uns an dem Schulversuch „Generalistische Pflegeausbildung mit Schwerpunkt Bayern“. Wir konnten uns dadurch auf die Herausforderungen, die mit der Einführung des Pflegeberufegesetzes zu erwarten sind, frühzeitig vorbereiten. Bei uns gibt es also bereits heute die Pflegeausbildung der Zukunft!

    Künftig werden Pflegefachkräfte die Berufsbezeichnung Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann führen. Gemäß Teil 6 § 64 Pflegeberufegesetz, ist die Fortgeltung der Berufsbezeichnung für unsere Absolventinnen und Absolventen die Anerkennung als Pflegefachkraft garantiert.

    Unsere Schule ist mit zwei großzügig ausgestatteten Übungsräumen ausstaffiert. Für die Pausengestaltung steht den Schülerinnen und Schülern eine moderne Schülerküche mit angrenzendem Schülerbistro zur Verfügung.

    Die Schule liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Plattling. Die Bundesstraße 8 verbindet Plattling mit der Achse Straubing – Osterhofen – Vilshofen. Durch die Nähe zum Autobahnkreuz ist die Schule aus allen Richtungen gut erreichbar. Eine sehr gute öffentliche Verkehrsanbindung ist also gewährleistet.

  • Wie gestaltet sich das Unterrichtsleben an der Schule?

    Die theoretische Ausbildung findet in Form von Unterrichtsblöcken statt. Zahlreiche Themen der Pflege werden in den Übungsräumen anhand von praktischen Übungen vertieft. Unsere Schülerinnen und Schüler werden dadurch auf die vielfältigen Aufgaben der Pflegepraxis vorbereitet. Dazu bieten wir unterschiedliche Lernmethoden an.

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    In jedem Schuljahr werden ausgewählte Lerninhalte durch interessante Projekte oder Exkursionen vertieft. So findet z.B. im 2. Schuljahr im Rahmen des Berufskundeunterrichts zu der Lernsituation „Geschichte der Pflege“ eine eintägige Exkursion an die Gedenkstätte Schloss Hartheim/ OÖ. statt. Dort wird eindrucksvoll das Thema „Pflege im Nationalsozialismus“ behandelt und mit einer Führung durch die Gedenkstätte veranschaulicht.

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    Auch dieses Jahr hat unsere Abschlussklasse eine Abschlussfahrt unternommen. Wir fuhren mit dem Bus nach Linz/OÖ. und konnten uns im „Ars Electronica Center“, auch als Museum der Zukunft bekannt, im „Deep Space“, ein 3D-Projektionsraum, gewinnbringende Eindrücke durch imaginäre Reisen durch Raum und Zeit sammeln.

  • Welche Schulzeiten haben wir?
    Montag – Donnerstag 8:15 Uhr – 15:45 Uhr
    Freitag  8:15 Uhr – 15:15 Uhr

     

     

  • Was tun Pflegekräfte?

    Alle Pflegekräfte möchten gemeinsam eine qualifizierte Betreuung und Pflege alter Menschen sicherstellen. Pflegekräfte unterstützen gesunde und kranke alte Menschen. Die zentralen Aufgaben der Pflegekräfte liegen darin, alte Menschen zu begleiten, zu betreuen und bei Bedarf zu pflegen.

  • Wo kann ich nach der Ausbildung arbeiten?
    • in Seniorenheimen
    • Einrichtungen der Tagespflege oder der Nachtpflege
    • bei ambulanten Pflegediensten in Akutkrankenhäusern
    • in Rehabilitationszentren
    • in Fachkliniken mit verschiedener Ausrichtung
    • in Hospizen
    • in Seniorenberatungsstellen
    • als Sachverständige beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen
  • Welche persönlichen Voraussetzungen brauche ich um im Pflegeberuf arbeiten zu können?

    Du hast Freude am Umgang mit Menschen 
    Du bist: 

    • freundlich und höflich 
    • offen und ehrlich 
    • einfühlsam und geduldig 
    • kontaktfreudig und kommunikativ 
    • teamfähig und engagiert 
    • verantwortungsbewusst und zuverlässig 
    • vertrauenswürdig und verschwiegen 
    • körperlich und psychisch belastbar
  • Ist die Schule zertifiziert?
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Fragen zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann (w/m/d)

  • Ausbildungsstart und Ausbildungsdauer

    Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie beginnt am 01.September eines Jahres beim Träger der praktischen Ausbildung. Der Unterricht startet jährlich mit dem Beginn des bayerischen Schuljahres.

  • Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung
    • Nachweis der Mittleren Reife, oder
    • Mittlerer Bildungsabschluss und einer abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer oder
    • Mittlerer Bildungsabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung zum/ zur staatlich geprüften Pflegefachhelfer/in

    sowie nachstehende Dokumente in Original:

    • Ärztliches Attest als Nachweis für die gesundheitliche Eignung für den Pflegeberuf (Formblatt an der Schule erhältlich)
    • einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis
  • Was muss ich tun, bevor ich mit der Ausbildung starten kann?

    Deine Bewerbung erwarten wir mit folgenden Unterlagen: 

    • Bewerbungsschreiben 
    • Lückenloser tabellarischer Lebenslauf
    • Zeugnisse (Kopie) über den Nachweis der Mittleren Reife 

    Nach erfolgreicher Aufnahme bekommst Du von uns:

    • einen Schulvertrag und 

    Du benötigst noch:

    • einen Ausbildungsvertrag mit einer Ausbildungseinrichtung
  • Ausbildungsorganisation

    Die Ausbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht (2100 Unterrichtsstunden) und der praktischen Ausbildung (2500 Stunden). Die fachtheoretische und praktische Ausbildung erfolgt in Form von Blockunterricht.

  • Ausbildungsinhalte

    Die Unterrichtsgestaltung ist nach verschiedenen Themen organisiert und auf nachfolgenden Fächern aufgeteilt:

    • Deutsch und Kommunikation
    • Sozialkunde
    • Berufskunde
    • Grundlagen aus Recht, Wirtschaft und Verwaltung
    • Pflege und Pflegewissenschaft
    • Medizinisch-naturwissenschaftliche Grundlagen
    • Sozial- und geisteswissenschaftliche Grundlagen
    • Lebensgestaltung und
    • Fallbearbeitung
  • Mit welchen Aufgaben befasst sich eine Pflegefachfrau/ein Pflegefachmann?
    • Beraten, Pflegen und Begleiten von Klienten jeglichen Alters
    • Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten und Therapeuten, um die Behandlung und Versorgung der Pflegebedürftigen abzustimmen und zu koordinieren
    • Planung und Organisation der professionellen Pflege
    • Dokumentation der geleisteten pflegerischen Tätigkeiten
    • Anleitung neuer Arbeitskollegen und Schüler
    • Übernahme der Schichtleitung auf Station
    • Durchführung von ärztlich angeordneten medizinisch-pflegerischen Aufgaben
    • Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team, also einem Team, das sich aus unterschiedlichen Berufsangehörigen zusammensetzt
  • Wie ist die praktische Ausbildung gegliedert?

    Mit Einführung des Pflegeberufegesetzes zum 01.01.2020 wird die praktische Ausbildung facettenreicher. Es erfolgt ein breitgefächerter Einsatz in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Pflege. Die Schülerinnen und Schüler erlangen dadurch vielfältige Kompetenzen in der Pflege von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen aller Altersstufen. Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 2500 Stunden und ist wie folgt gegliedert:

    I. Orientierungseinsatz Std.
    Flexibel gestaltbarer Einsatz zu Beginn der Ausbildung beim Träger der praktischen Ausbildung 400
    II. Pflichteinsätze in den drei allgemeinen Versorgungsbereichen  
    1. Stationäre Akutpflege 400
    2. Stationäre Langzeitpflege 400
    3. Ambulante Akut-/Langzeitpflege 400
    III. Pflichteinsatz in der pädiatrischen Versorgung 120
    IV. Pflichteinsatz in der psychiatrischen Versorgung 120
    V. Vertiefungseinsatz (im Bereich eines Pflichteinsatzes nach II. bis IV.) 500
    VI. Weitere Einsätze/Stunden zur freien Verteilung (z.B. Pflegeberatung, Rehabilitation, Palliation) 80
    Zur freien Verteilung im Versorgungsbereich des Vertiefungseinsatzes 80
    Gesamtstunden (mindestens) 2500
  • Karrieremöglichkeiten nach der Ausbildung

    Es gibt ca. 144 verschiedene Möglichkeiten nach der Ausbildung, z. Teil verbunden mit Weiterbildung oder Studium.

    Weiterbildung zur/zum
    • Gerontopsychiatrischen Fachkraft
    •  

    • Berater / Auditor beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen
    •  

    • Wundmanager
    •  

    • Praxisanleiter
    •  

    • Pflegedienstleiter
    •  

    • Wohnbereichsleitung
    •  

    • Heimleiter
    •  

    • Kontinenzberater
    •  

    • Hygienebeauftragte
    •  

    • Fachkraft für Wickel und Auflagen
    •  

    • Qualitätsbeauftragte
    •  

    • Palliativ Care
    •  

    • Pflegeexperte
    •  

    • Therapeutischer Spielleiter in der Altenarbeit
    •  

    • Pflegeberater usw. 
    •  

    Studienmöglichkeiten
    • Pflegepädagogik
    • Lehramt
    • Pflegemanagement
    • Pflegewissenschaft
    • Bachelor angewandte Psychologie
    • Gesundheitsökonomie usw. 

Fragen zum Pflegefachhelfer/in (m/w/d)

  • Ausbildungsstart und Ausbildungsdauer

    Die Ausbildung beginnt jährlich mit dem Beginn des bayerischen Schuljahres und dauert ein Schuljahr.

  • Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung
    • Mindestalter zu Beginn der Ausbildung: 17 Jahre, bei hinreichender Ausbildungsreife die Vollendung des 16 Lebensjahres
    • Mittelschulabschluss
    • Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes (Formblatt an der Schule erhältlich)
    • Amtliches Führungszeugnis (Original/nicht älter als drei Monate) ohne Eintrag
  • Was muss ich tun, bevor ich mit der Ausbildung starten kann?

    Deine Bewerbung erwarten wir mit folgenden Unterlagen: 

    • Bewerbungsschreiben 
    • Lückenloser tabellarischer Lebenslauf
    • Zeugnisse (Kopie) über den Nachweis der Mittleren Reife 

    Nach erfolgreicher Aufnahme bekommst Du von uns:

    • einen Schulvertrag
  • Ausbildungsorganisation

    Die fachtheoretische und praktische Ausbildung erfolgt in Form von Blockunterricht.

  • Ausbildungsinhalte

    Die Unterrichtsgestaltung ist nach verschiedenen Themen organisiert und auf nachfolgenden Fächern aufgeteilt:

    • Berufskunde, Rechtskunde, Sozialkunde
    • Deutsch und Kommunikation
    • Grundlagen der Pflege Pflege und Betreuung
    • Pflegerische Praxis
  • Wie ist das Fach „Pflegerische Praxis“ gegliedert?

    Im Fach „Pflegerische Praxis“ sind insgesamt 650 Praxisstunden zu leisten. Diese teilen sich wie folgt auf:

    Arbeitsfelder Stunden
    Stationäre Langzeitpflege (Seniorenheim) 490
    Ambulante Langzeitpflege (Sozialstation) 160
  • Welche Karrierechancen habe ich als Pflegefachhelferin/Pflegefachhelfer?

    Nach erfolgreichem Abschluss besteht die Möglichkeit, die Ausbildung zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann zu absolvieren.